Scharf auf Stadlers Smartphone?

(bp) Nach Medienberichten haben Ermittler der Staatsanwaltschaft auch Privaträume von Audi Boss Rupert Stadler durchsucht.

Dass man ausgerechnet am Tag der Jahrespressekonferenz bei Audi Durchsuchungen im Zuge des Abgas-Skandals durchgeführt hat, sorgte bereits für reichlich Wirbel. Nun sickern offenbar weitere Informationen zu diesen Durchsuchungen durch. So will die Bild am Sonntag erfahren haben, dass auch in den Privaträumen von Rupert Stadler gezielt nach Terminkalendern, persönlichen Notizbüchern und Speicherkarten von Smartphones gesucht worden sei. Dabei sei man auf Informationen aus, aus denen ersichtlich würde, wann der Audi-Boss von den Software-Manipulationen bei bestimmten Diesel Modellen gewusst haben könnte.

Auch das Büro von VW Chef Matthias Müller in Wolfsburg (er ist gleichzeitig Audi Aufsichtsratsvorsitzender) ist nach Presseinformationen durchsucht worden. Auch hier soll es um mögliche Hinweise auf ein "wer wusste wann was" gegangen sein. Ermittelt wird gegen Stadler oder Müller allerdings nicht, das erklärte die Staatsanwaltschaft München II gegenüber N24. Man ermittle gegen Unbekannt.

Foto: Archiv / Audi

 

 

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