"Bombe" war genehmigter Geocache

(ma) Der Fund bei Niederstimm rief die Polizei auf den Plan.

Spaziergänger hatten die angebliche "Bombe" in einem Waldstück bei Niederstimm entdeckt und die Polizei alrmiert (Siehe Polizeibericht), unter anderem weil sich ein Zeichen für Explosionsgefahr auf dem Objekt befunden hatte. Nach Informationen, die Blickpunkt vorliegen, war das aber nicht die einzige Beschriftung: so befand sich zwei Zentimeter neben dem Explosionszeichen aussen an der Tupperbox eine doppelt so große "Stashnote", also ein Aufkleber, auf dem steht "Herzlichen Glückwunsch, Sie haben einen Geocache gefunden...dies ist ein weltweites Spiel, das mit GPS anhand von Geokoordinaten gespielt wird". Noch dazu war - so die Information, die Blickpunkt erhalten hat -  vor dem Auslegen dieses "Multis" (Cache mit mehreren Stationen) für exakt diese Station eine Genehmigung von der Gemeinde eingeholt worden.

So wurde aus einem Spiel leider Ernst - allerdings hatten die Beamten das Spiel schnell durchschaut und die "Bombe" ohne Kampfmittelräumdienst "entschärft".

Foto: Beispiel für einen Geocache Container, also eine moderne Schatztruhe (Bild: Kenneth Han)

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