Auftakt vermasselt

(sk) Der ERC Ingolstadt verliert das erste Play-off-Spiel gegen die Fischtown Pinguins mit 1:4

Die Aufsteiger aus Bremerhaven haben den Panthern gezeigt, wie man Play-off-Spiele gewinnt. Trotz eines guten Starts und der 1:0-Führung durch David Elsner in der 10. Minute mussten die Ingolstädter noch in der letzten Minute des ersten Drittels den Ausgleich hinnehmen.

Das zweite Drittel hatte dann richtigen Play-off-Charakter. Man sah ein schnelles Spiel mit guten Möglichkeiten für die Panther – aber auch für die Gäste, und die Fans machten eine Riesenstimmung. In der 28. Minute nahmen die Pinguins eine Auszeit. Danach war alles anders: Zwei Minuten später erzielten die Gäste aus Bremerhaven den 2:1-Führungstreffer, weitere zwei Minuten danach das 3:1. Zudem gab es jede Menge Strafen, zeitweise saßen sechs Spieler draußen. Ingolstadt war völlig konsterniert, hätte mit einem Pfostenschuss der Gäste fast noch einen weiteren Treffer kassiert.

Auch im Schlussdrittel konnten die Panther nichts mehr gegen die Fischtown Pinguins ausrichten. Zwar hatten sie mehr vom Spiel, blieben jedoch harmlos bei den Schüssen aufs Tor – falls sie überhaupt mal zum Abschluss kamen. Die letzten zwei Minuten ging Timo Pielmeier raus, was die Gäste zum Empty-net-goal und damit zum 1:4-Endstand nutzten.

Enttäuschung pur auf Seiten der Ingolstädter, die nun am Freitag in Bremerhaven gewinnen müssen, wenn die Saison noch nicht zu Ende sein soll.

„Wir haben nachgelassen und die Bremerhavener viel zu sehr ins Spiel kommen lassen“, meinte Fabio Wagner nach dem Match. „Im dritten Drittel war es dann schwer, nochmal ins Spiel zu kommen.“ Auch Coach Tommy Samuelsson kritisierte, dass man zwar viel Druck gemacht, aber zu wenig Abschlüsse gehabt habe. „Unsere Mission muss jetzt sein, am Freitag das Entscheidungsspiel nach Ingolstadt zu holen!“, so die Vorgabe des Cheftrainers.

Foto: Ralf Lüger

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