Update: Kösching baut einen "Triumphbogen"

(hk/Fotos kk/hk) Die Köschinger galten bisher als sparsame "Mantelflicker" - jetzt lassen sie es aber krachen. Am Samstagmorgen gegen 4.00 Uhr war es fertig das "Köschinger Tor", auch "Koloss von Kösching" genannt.

Man könnte freilich auch daran denken, das Bauwerk, das am Tag der deutschen Einheit offiziell eingeweiht werden soll, nach seinem Initiator Karl Pogoretschnik auf italienisch "Arco Pogo" zu nennen; oder den Platz, den, auf dem es steht und den man angesichts der Wirkung des Monuments nicht mehr als "Verkehrsinsel" abqualifizieren sollte, französisch als "Place de Pogo" bezeichnen. In Anlehnung an den Stachus in München würden sich auch "Karlsplatz" oder "Karlstor" anbieten. Als Hippodrom bezeichnete man in der Antike Pferderennbahnen, später aber auch Gartenanlagen, so dass bei entsprechender Gestaltung des Umfeldes des Bauwerks "Pogodrom" ein Vorschlag wäre.

Was für Paris der Eiffelturm oder der Triumphbogen, für Rom das Kolosseum, das soll für Kösching der "Koloss" oder besser der "Triumphbogen" sein - ein Wahrzeichen aus edlem und rostigem Stahl.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde das Symbol des Köschinger Geschichts- und Selbstbewusstseins aufgestellt. Das stattliche Monument kostet um die 120 000 Euro, davon zahlt die Gemeinde 20 000, die Gewerbetreibenden haben gespendet und den Rest aufgebracht. Eine tolle Leistung, auf die Bürgermeister Maximilian Schöner und der Repräsentant der Gewerbetreibenden, Karl Pogoretschnik, zu Recht stolz sind. Beide erläutern die Symbolik und Bedeutung des Bauwerks: Wer hatte die Idee, 15 000 Blickkontakte täglich und "Gott" statt "Europa":

Wer sieht was, verzinkt und verrostet. Und über Nacht wird alles fertig:

 

 

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