Keine Bevorzugung von Audi Mitarbeitern

(bp) Die Stadt antwortet auf Anfrage von SPD Stadtrat Anton Böhm. Dazu erreichte uns folgende Stellungnahme:

In einer Pressemeldung stellt SPD-Stadtrat Anton Böhm die Frage, inwieweit Audi-Mitarbeiter bei der Anmeldung für Kindertagesstätten bevorzugt behandelt würden.

Für die Einrichtungen in städtischer Trägerschaft kann eine solche Bevorzugung grundsätzlich verneint werden, auch von den freien Trägern ist eine solche Bevorzugung in keiner Weise bekannt.

Es gibt aber sogenannte Kontingentplätze, die gegen eine anteilige Finanzierung durch Unternehmen bis zu einem Stichtag reserviert werden. Werden die Plätze bis dahin nicht durch Ingolstädter Kinder von Betriebsangehörigen belegt, werden sie frei vergeben.

Für die städtische Einrichtung "Mariengarten" in Oberhaunstadt hat der Stadtrat im Mai 2010 ein solches Kooperationsmodell mit finanzieller Beteiligung von Audi einstimmig beschlossen, weshalb hier auch eine entsprechende Zahl an Plätzen für Kinder von Audi-Mitarbeitern vorgehalten werden. 

Einem ähnlichen Modell mit einem Belegungsrecht für ein festes Platzkontingent in Einrichtungen der Bürgerhilfe hat der Stadtrat im März 2011 ebenso einstimmig zugestimmt. Auch hier finanziert Audi entsprechende Plätze und kann diese somit bevorzugt belegen.

 

 

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