Zur Autobahn? Nicht durch die Stadtmitte!

Der Hochkreisel (Bild) funktioniert - Dr. Anton Böhm fordert nun neue Beschilderung am Friedrichshofener Kreisel.

Hier der offene Brief an OB Dr. Alfred Lehmann im Wortlaut:

Durch den gemeinsam beschlossenen Bau des Hochkreisels hat sich, obwohl noch nicht alle Straßenbaumaßnahmen abgeschlossen sind, die Verkehrssituation dort deutlich entspannt. Die Beschilderung hier und am Möbel Gruber Kreisel in Gaimersheim, nicht einen Kilometer vom Friedrichshofener Kreisel entfernt, ist als optimal für unsere Stadt einzustufen. An beiden Kreiseln führen die Wegweiser zum BAB-Anschluss Lenting. Audi, das GVZ, Westpark und Gaimersheimer Gewerbegebiet werden klar und deutlich ausgewiesen.

Im schroffen Gegensatz dazu der Friedrichshofener Kreisel. Dort wird immer noch der Weg zur Autobahn München – Nürnberg quer durch die Stadt angezeigt. Audi, GVZ, Gewerbegebiet, Edeka: Fehlanzeige. Das Argument, es handle sich hier um eine bundeshoheitliche Straße sticht nicht, da  an der Münchener Straße die Wegweisung zur Autobahn von der B 13 abweicht und über städtische Straßen zur Auffahrt Ingolstadt Süd leitet. Eine Weisungsänderung am Friedrichshofener Kreisel Richtung BAB-Lenting würde nur wenige Menschen an der Mittleren Heide Gaimersheim belasten, die aber durch eine von Ihnen neulich selbst geforderte Lärmschutz Wallerhöhung und durch Flüsterasphalt oder ggf. Verlegung der Kriegsstraße geschützt werden könnten. Die Bürger/-innen in der Friedrichshofener, Neuburger, Münchener, Unsernherrner und auch Schillerstraße hingegen können gegen krankmachenden Lärm und Feinstaub kaum abgeschottet werden.

Ich fordere Sie hiermit auf Ihren gesamten politischen Einfluss bei Ihrem Parteikollegen dem Bundesverkehrsminister geltend zu machen, um diese Beschilderungen und dazu natürlich auch die entsprechenden Programme der Navigationsgeräte zu ändern. Jede Kleinstadt hat heutzutage Ihre Umgehungsbeschilderung nur Ingolstadt liegt hier Jahrzehnte zurück. Auch der Vorstandsvorsitzende der Audi AG hat im DK-Interview eine Besserung der Verkehrsströme in unserer Stadt angemahnt. Spätestens zur Fertigstellung der Nordumgehung Gaimersheim sollte auch bei der Abzweigung in Höhe Eitensheim eine Beschilderung zur BAB und zur Audi dort angebracht sein.

Wer auf der B13 oder B16 von Süden oder vom Westen her zur Audi, zum GVZ und die Gewerbegebiete will, wird ebenfalls von den Navigationssystemen (hier Medion und TomTom) quer durch die Stadt dorthin geleitet und belastet somit Unsernherrn, die Münchener und die Schillerstraße. Es gibt dort genau so wenig ein Hinweisschild das den Weg über die Autobahn weist und so zur Entlastung unserer Bürger/-innen beiträgt. Erst in Höhe der BAB Ausfahrt Süd sind auf der Autobahn Hinweisschilder zur Audi/GVZ über Lenting zu finden. Zum Audi Forum wird über die Ausfahrt Nord ausgeleitet, was meiner Meinung erst nach Fertigstellung „Schneller Weg“ korrekt wäre. Werden die jetzigen Routen belassen wird das auch nach dem Ausbau des Schneller Weg zu einer weiter zunehmenden unerträglichen Belastung unserer Bürger/-innen führen und auch die Marktkaufkreuzung total überfordern.

Die LKW-Routen (und Naviprogramme) sollten gesondert überprüft werden. Die schriftlichen Vereinbarungen unserer großen Firmen mit den Zulieferern betrachte ich mit Skepsis, da inzwischen immer mehr LKW-Fahrer aus anderen Ländern angeworben werden, die des Deutschen kaum mächtig sind.

Hiermit möchte ich Sie sehr geehrter Herr Oberbürgermeister nochmals bitten die oben genannten Vorschläge zu prüfen und baldmöglichst in Angriff zu nehmen.

Mit den Besten Wünschen für das Neue Jahr und auf weiterhin gute Zusammenarbeit

Anton Böhm

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