Terrier von Hundehasser vergiftet?

 

Nach dem abendlichen Ausführen zeigte der 3-jährige Jack-Russel-Terrier eines 53-jährigen Mannes Vergiftungserscheinungen. Der Hundehalter war mit seinem Vierbeiner gegen 22 Uhr in der Hinterangerstraße Gassi gegangen. Die Polizei konnte ermitteln, dass es am Samstag Abend wohl noch drei weitere Fälle gab, bei denen Hunde aus der näheren Umgebung der Hinterangerstraße ähnliche Symptome aufwiesen. Bei der Absuche des betreffenden Bereichs konnten die Beamten allerdings keine ausgelegten Giftköder auffinden. Nach derzeitiger Sachlage erscheint es denkbar, dass ein „Hundehasser“ in der Gegend sein Unwesen treibt.

 

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Oberbayern Nord, Operative Ergänzungsdienste, unter der Telefonnummer 0841/9343-2500 entgegen.


Weitere Meldungen:


Gartenlaube in Brand gesteckt

 

Von vorsätzlicher Brandstiftung geht die Polizei beim Brand einer Gartenlaube in der Münchener Straße am Sonntag Morgen aus. Der 47-jährige Brandleider vernahm gegen 05.15 Uhr einen lauten Knall und bemerkte gleich darauf, dass seine Gartenlaube auf der einen Seite bereits in Flammen stand. Er konnte den Brand selbständig löschen, zwei im Inneren befindliche Fahrräder wurden jedoch leicht in Mitleidenschaft gezogen. Durch den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von 700 Euro.

Infolge der Gesamtumstände vermutet die Polizei, dass Brandstifter am Werke waren. Mit welchem Hilfsmittel die Laube angezündet wurde, müssen die folgenden Ermittlungen ergründen. Hinweise auf Tat oder/und Täterschaft nimmt die Polizeiinspektion Ingolstadt unter der Telefonnummer 0841/9343-2100 entgegen.


Kleptomanin festgenommen

 

Als die Polizei in Ingolstadt am Samstag Nachmittag von den Verantwortlichen eines Bekleidungsgeschäfts im Factory Outlet Center von der Festhaltung einer Ladendiebin in Kenntnis gesetzt wurde, ahnte noch niemand der Beamten, welch „dicker Fisch“ ihnen da ins Netz gegangen war. Am Samstag hatte die 52-jährige Frau aus Ingolstadt neben zwei gestohlenen Geldbörsen auch Diebesgut von insgesamt vier Läden des FOC dabei. Nachdem sie das Geschäft, in dem sie letztlich bei ihrem illegalen Tun ertappt wurde, verlassen wollte, schlug die Warensicherungsanlage an und alarmierte so die dort Beschäftigten. Die Donaustädterin räumte gegenüber den eingetroffenen Polizeibeamten umgehend ein, an Kleptomanie zu leiden, also zwanghaft stehlen zu müssen. Vom zuständigen Richter wurde eine Wohnungsdurchsuchung bei der 52-jährigen genehmigt und nach der polizeilichen Aufnahme der Diebstähle im FOC durchgeführt. Dabei staunten die Beamten nicht schlecht, denn die Diebin hatte zu Hause ca. 300 entwendete, teils hochwertige Kleidungsstücke, aufbewahrt. Die Polizisten stellten die Bekleidung im geschätzten Gesamtwert von ca. 10.000 Euro sicher. In ermittlungstechnischer Kleinarbeit muss nunmehr geklärt werden, woher die einzelnen Gegenstände stammen und wann sie entwendet wurden. Die 52-jährige Schanzerin wird sich nach Abschluß der Ermittlungen gegenüber der Ingolstädter Justiz wegen zahlreicher Ladendiebstähle zu verantworten haben.


Dreister Diebstahl an Behindertem

Ein 66-jähriger körperlich Behinderter führte bei einem Gaststättenbesuch einen höheren Bargeldbetrag in seiner Tragetasche mit sich, was von einem anderen Gast, dem späteren Täter, nicht unbemerkt blieb. Als der 66-jährige mit einem Taxi zu sich nach Hause in die Paul-Lincke-Straße fuhr, wurde er von dem Täter bereits verfolgt. Dieser klingelte, nachdem der Geschädigte bereits in seinem Haus war, an dessen Wohnungstür und versuchte, sich mittels eines Vorwands Zutritt zu verschaffen. Da ihm dies vom 66-jährigen verwehrt wurde, striff der Täter die Stofftragetasche vom Arm des Opfers, der hierbei wegen seiner Behinderung keine Gegenwehr leisten konnte. Der Täter flüchtete im Anschluß mit einem weißen Mountain-Bike vom Tatort, er erbeutete einen Geldbetrag in vierstelliger Höhe. Der Geschädigte beschrieb den Unbekannten wie folgt: ca. 35 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, vermutlich russischer Herkunft. Er war zur Tatzeit mit einer schwarzen Lederjacke und einer dunklen Hose bekleidet.

Hinweise nimmt die ermittelnde Polizeiinspektion Ingolstadt unter der Telefonnummer 0841/9343-2100 entgegen.



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