Wenn der Vater mit dem Sohne...

Was passiert, wenn der Sohn dem Vater seine Gemälde entführt und mit Spraydose und Schablonen übermalt?   Kein Generationenkonflikt – im Gegenteil – es entstehen originelle, neue Bilder der ganz besonderen Art. Zwei Kunstschaffende, Sohn David-Said Mayerhofer, Creative-Director und Urban-Art-Künstler, und Vater Willi Mayerhofer ein Maler des Abstrakten Expressionismus experimentieren in ihrem Stilmix in Acryl auf Leinwand. Interessant ist es außerdem zu beobachten, wie die Werke einzeln aussehen – also, ohne daß sie vermischt sind – auch davon gibt es eine Auswahl zu sehen.

 In der Neuen Galerie "Das MO" wurde jetzt die Ausstellung "Der doppelte Mayerhofer" von Künstler Christian Seybold eröffnet. Die einführenden Worte sprach Staatsministerin Christine Haderthauer.

"Die Bilder beweisen, dass sich Willi Mayerhofer tatsächlich in Südfrankreich aufhält. Mit seinen Exponaten bringt er uns Licht und Wärme nach Ingolstadt, die man sonst nur an der Cote d'Azur erleben kann", freute sich Christine Haderthauer in ihrer Laudatio auf die beiden Künstler. Seine Bilder, so Haderthauer, wirkten in dieser Ausstellung noch "kraftvoller und expressiver".

Von David-Said Mayerhofers Werken habe sie gelernt, dass Graffiti nicht platt auf einer Mauerwand stattfinde. Mit seinen Bildern habe er es salonfähig und sich in der Graffitiszene einen Namen gemacht. "Kunst braucht Gunst und die Kunst lebt vom Dialog mit den Menschen" betonte die Staatsministerin. Wie in der Kunst seien auch im politischen Leben Widerhall und Rückhalt notwendig.

 Die Ausstellung mit den Werken der beiden "Mayherhofer's" dauert bis MItte Januar 2012. (kk)

 Fotos: Kajt Kastl

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