Kommunalbetriebe kämpfen gegen "wilde Ablagerungen"

(lb) Glascontainer werden nun öfter geleert, beim Kampf gegen illegale „wilde Ablagerungen“ hoffen die Kommunalbetriebe aber auf die Hilfe der Bürger

 

Glascontainer werden regulär alle vier Wochen entleert, die Firma Veolia fährt nun aber stark besuchte und bewohnte Orte auch alle zwei Wochen bis sogar wöchentlich an. Ab Anfang April werden auch alle Container gereinigt. Ist ein Container trotzdem mal überfüllt, findet man auf ihm Kontaktdaten, um direkt beim Betreiber Bescheid zu geben.

Doch trotz der häufigen Entleerung gibt es immer noch sogenannte „wilde Ablagerungen“, wobei Menschen ihren Abfall neben die Container stellen. Diese Ablagerungen werden als Ordnungswidrigkeit gesehen, da der Abfall eine Gefahrenquelle darstellt und hohe Kosten verursacht. „Der schlimme Finger ist immer der, der illegal entsorgt“, sagt Thomas Schwaiger, der Vorstand der Kommunalbetriebe. „Es kann nicht sein, dass alle für den Abfall eines Einzelnen zahlen müssen.“ Die Kommunalbetriebe sind deswegen dankbar über Hinweise seitens der Bevölkerung, die solche Ablagerungen meldet und zum Beispiel ein Autokennzeichen angibt, um den Täter auch belangen zu können. Außerdem überwachen auch die Kommunalbetriebe verschiedene Containerstandorte hinsichtlich illegaler Müllablagerung.

 

 

Alle aktuellen Standorte der Ingolstädter Altglascontainer auf öffentlichen Grundstücken, kann man in der INKB Abfall Planer App, oder auf der Seite www.in.kb.de/container finden.

 

(Foto:  Fotolia.de / Gina Sanders)

 

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