Ingolstadt 2011 in Zahlen

Zum Jahreswechsel veröffentlichte die Stadt Ingolstadt wieder einen statistischen Jahresrückblick.


 
Einwohnerentwicklung:
 
Das Jahr 2011 war für Ingolstadt ein Jahr des Wachstums. So gab es die stärkste Einwohnerzuwanderung seit 10 Jahren. Der Wanderungsgewinn lag bei beachtlichen 1500 Personen, damit lebten zum 31. Dezember 2011 126 455 Menschen in der Donaustadt.
Dieser Saldo entstand aufgrund von einer sehr hohen Zuwanderungszahl: satte 9 000 Zuzüge gab es zu verbuchen, dem gegenüber standen ebenfalls beachtliche 7 500 Wegzüge. Der Saldo zwischen neugeborenen und verstorbenen Bürgern beläuft sich dazu auf nahezu Null.Den stärksten Einwohnerzuwachs gab es in den Stadtbezirken Friedrichshofen-Hollerstauden (+497), Nordost (+278) und Mitte (+172). Interessant ist zu sehen, wer nach Ingolstadt zieht. Über 1 100 der Zugewanderten sind 18 bis 30 Jahre alt. Ingolstadt als Magnet für die Jugend!
Sicher ein Beweis für Ingolstadt als Hochschulstadt und als wirtschaftlich gut aufgestellte Stadt.
Auffällig ist ebenfalls, dass nur 300 der Zugewanderten die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Der Großteil, fast drei Viertel, kommt aus Europa.Zugenommen hat der Umzug von Ingolstädtern in die umliegenden Landkreise und die Gemeinden des direkten Umlandes. Besonders profitiert haben davon Gaimersheim und Kösching, die einen Zuzug von knapp 1300 bzw. knapp 1500 Personen zu Buche stehen haben.
 
 
 
Freizeit und Kultur:
 
Das beliebteste Museum der Stadt war im abgelaufenen Jahr das Bayerische Armeemuseum mit über 45 000 Besuchern. Das Stadtmuseum und das Deutsche Medizinhistorische Museum konnten bei in etwa 18 000 Besucher begrüßen. Die Aufführungen des Stadttheaters wurden ebenfalls gut besucht - 151 800 Zuschauer strömten ins Theater.
Das Ingolstadt auch sportlich boomt, zeigen die Zuschauerzahlen des FC Ingolstadt 04. Bisher begrüßte der Zweitligist pro Heimspiel im Schnitt 7 763 Fans. Auf die 17 Heimspiele hochgerechnet ergibt dies circa 130 000 Zuschauer in der Saison.
 
 
Energieerzeugung:

Auch hier zeigt Ingolstadt deutschlandweit Stärke. Zum Jahresende gibt es in Ingolstadt rund 25 000 kW Leistung an Fotovoltaikanlagen und knapp 17 000 m² solarthermische Anlagen. Damit liegt Ingolstadt bei dem deutschen Großstadtvergleich auf Platz zwei hinter Ulm.
Rund 12 % der Privathaushalte könnten ihren Strom bereits durch Fotovoltaik einsparen, dabei können zusätzlich rund 9 000 Tonnen CO2 eingespart.
 
Standesamt Ingolstadt:

Auch das Standesamt Ingolstadt führte für das Jahr 2011 eine Statistik. Dabei ging es um Geburten, Eheschließungen, Lebenspartnerschaften und Sterbefälle, die im Standesamtsbezirk Ingolstadt eingetragen wurden. Somit kann es auch Personenstandsfälle von Auswärtigen stattgefunden haben.
 
Mit 2035 Geburten gelang der zweithöchste Wert an Neugeborenen in den letzten 13 Jahren! Der höchste Wert stammt aus dem Jahr 2010 (2102 Geburten), so gab es einen leichten Rückgang. Einen leichten Anstieg gab es dagegen bei den Eheschließungen. Mit 570 wurden zwei Paare mehr als im Jahr zuvor verheiratet.Auch hier ist es ein hoher Wert, der zweithöchste in den letzten sieben Jahren! Ebenfalls einen Höchstwert gab es bei der Zahl der Sterbefälle: Seit 2006 gab es nie so viele Sterbefälle wie 2011 (1736).
Eine besonders beliebte Statistik ist die Vornamenstatistik. Hier gab es im Jahr 2011 kaum große Überraschungen. Die Reihenfolge der drei beliebtesten Mädchennamen blieb komplett gleich: Marie, Sophie und Maria sind die Trendnamen des Jahres. Auch bei den Buben gab es kaum Unterschiede zum Vorjahr. Der Name Maximilian rangiert erneut auf Platz Eins. Es folgen Alexander und Elias. Neben den Modenamen gab es auch einige ausgefallene Namen, die nur sehr selten vergeben werden. Die Mädchennamen Smilla, Mirabella oder Inessa dürften den meisten genauso unbekannt sein wie die Jungennamen Thoren, Jeevan oder Larius.

 

Die Liste der beliebtesten Vornamen und den statistischen Jahresrückblick der Stadt finden sie hier auch als PDF!

 

Quelle: Stadt Ingolstadt

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